Universität Flensburg

Forschungsschwerpunkte

1. Ästhetische Kommunikation – Unterricht und Förderung
Im Institut wurde über mehrere Etappen ein umfangreiches fachdidaktisches Konzept zur Ästhetischen Kommunikation entwickelt, welches insbesondere auf die fachspezifischen Phänomene des Kleidens und Wohnens anwendbar ist. In seinen Ableitungen wird das fördernde Potential des Textilen im Unterricht thematisiert, spezifizierend werden ästhetische wie heilpädagogische Entwicklungsbereiche in den Blickpunkt gestellt. Sach- wie selbstbezogene Aspekte des Fachgegenstandes werden in ihrer Interaktion als bildungsrelevant identifiziert.

2. Transkulturelle Didaktikkonzepte - Personale und soziale Identität
Im Anschluss an inter- wie subkulturelle Analysen der Praxis von Gestaltungsprozessen steht aktuell der operative Aspekt im Konzept der Transkulturalität im Fokus: Fragen der pädgogischen Übertragbarkeit sowie fachwissenschaftliche Derivate werden diskutiert. Weiterführende Forschungsfragen beziehen sich auf biografische wie (selbst-) kommunikative Prozesse in der textilen Praxis, die in der Rückbezüglichkeit auf die Person einerseits deren personale Identität stützen sowie im Bezug auf das entstehende Produkt andererseits Aspekte der regional-kulturellen Identität präsentieren.

3. Mode und Modetheorie
Mode ist ein komplexes Phänomen in sozio-kulturellem, ästhetischem, wirtschaftlichem und zunehmend ökologischem Kontext. Aufgabe in diesem Forschungsgebiet ist, die Bedingungsfelder - verschlüsselte Kommunikation, verwendete Zeichensysteme zur globalen Wiedererkennbarkeit, gesellschaftliche Referenz - sowie Strukturen und Strategien von Mode zu erkunden und zu vermitteln.

4. Textilökonomie und -ökologie
Dieses Forschungsgebiet fokussiert die textile Kette im Hinblick auf Produktions-, Human- und Entsorgungsökologie sowie Sozialverträglichkeit. Der Forschungsschwerpunkt liegt im Textilrecycling zur Erschließung textiler Kreisläufe und in der Entwicklung und Etablierung von arbeitsprozessorientierten Weiterbildungskonzepten zur Qualifizierung der in diesem Sektor Beschäftigten.

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© Universität Flensburg | Institut für Ästhetisch-Kulturelle Bildung, 2010